Am 01.12.2021 nahm S. E. Botschafter Luqman Abdulraheem Al-Faily an der Veranstaltung an der Universität Potsdam

Am 01.12.2021 nahm S. E. Botschafter Luqman Abdulraheem Al-Faily an der Veranstaltung an der Universität Potsdam teil, um das Buch (Ferman 74: Der Genozid an den Jesiden 2014/2015) des irakischen Forschers Dawood Khatari in Kooperation mit einigen deutschen Forschern vorzustellen. Das Buch ist in deutscher Sprache erschienen und dokumentiert die Verbrechen der Terrororganisation Daesh gegen die Jesiden.
An der Veranstaltung nahmen eine Reihe von Mitgliedern der jesidischen Gemeinde in Deutschland und im Irak, Dr. Hans-Georg Wolf, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam, Dr. Mohammed Taha von der Tishk Universität in Erbil und Herr Dr. Fanar Rofoo von der Katholischen Universität in Erbil sowie Forscher und irakische als auch deutsche akademische Persönlichkeiten teil.
S. E. hielt während der Veranstaltung eine Rede, in der er die Veröffentlichung des Buches begrüßte, und drückte die Solidarität der irakischen Regierung mit der jesidischen Gemeinschaft wegen des Elends und der Ungerechtigkeit aus, derer sie ausgesetzt waren. Er erklärte seine Bereitschaft ihnen jede Hilfe zu gewähren. Die Türen der irakischen Botschaft in Berlin stehen ihnen immer offen.
S. E. erklärte, wie wichtig es sei diese Verbrechen zu dokumentieren und eine gesellschaftliche Sensibilisierung auf diese Tragödie, damit sich diese nicht wiederholt, und wies auf die Bedeutung von Vielfalt und Koexistenz hin, die den Irak seit der Antike auszeichnet.

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